mardi 21 octobre 2008

Botschaft seiner Majestät des Königs an den brasilianischen Präsidenten

Brasilia, den14.03.2007

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, Herrn Mohamed Benaissa, hat am Mittwoch seinem brasilianischen Amtskollegen, Herrn Celso Amorim, eine Botschaft seiner Majestät des Königs Mohammed VI ausgehändigt, die dem Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva adressiert.Der Gesandte seiner Majestät des Königs war am Dienstagabend in Brasilia eingetroffen, um den brasilianischen Verantwortlichen die Hauptlinien des Autonomieprojektes in den Sudprovinzen des Königsreichs zu präsentieren.Herr Benaissa wurde auch vom brasilianischen Vizepräsidenten, Herrn José Alencar und vom Präsidenten der Abgeordnetenkammer, Herrn Arinaldo Chinaglia, empfangen.

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mercredi 15 octobre 2008

CORCAS über die Autonomieinitiative unterrichtet

Rabat, den 10.04.2007

Im Rahmen der Konsultationen und der Briefings bezüglich der Entwicklungen, die die Frage der territorialen Integrität des Königreichs, erfährt, eine Versammlung hat, am Dienstagnachmittag, in Anwesenheit des Präsidenten des königlichen Beratungsrates für Saharaangelegenheiten, des Generalsekretärs, der Büromitglieder sowie der Präsidenten der Kommissionen, stattfinden können, berichtet darüber die Presseagentur für den arabischen Maghreb MAP.Im Verlauf dieser Versammlung, es ist ihnen den Inhalt und die Zukunftsperspektiven der marokkanischen Initiative, die aus dem besagten Rat hervorgegangen sind, bezüglich der Verhandlungen über die Gewährung einer breiten Autonomie den Sudprovinzen des Königreichs mitgeteilt worden, und dies am Vorabend der Präsentation der genannten Initiative der Organisation der vereinten Nationen. In dieser Hinsicht, der Präsident und die Komponente des Rates haben ihren Stolz darüber ausdrücken lassen, was die königliche Entscheidung anbetrifft, sie als echte und legitime Vertreter der Gesamtheit der Bevölkerung und der Stämme der marokkanischen Sahara an der Ausarbeitung des marokkanischen Vorschlags während der differenten Etappen, die sie übertreten hat und der Entwicklungen, die sie erfahren hat, teilnehmen zu lassen.Sie haben sich des Inhalts dieser Initiative, die mit dem nach den freien, tiefen und konstruktiven Beratungen vom Rat adoptierten Vorschlag sowie mit den von den Chioukhs, den Notabeln und den Vertretern der Saharastämme angestellten Konzeptionen bezüglich des Vorschlags des Autonomiestatuts in den Sudprovinzen des Königreichs im Einklang stehen, beglückwünscht. Es hat sie auch erfreut, den notwendigen Respekt der Einheit des Königreichs und seiner vollkommenen Souveränität auf alle seine Territorien in der Initiative bestätigt zu sehen, im vollen Betracht der Besonderheiten der Region, ihres sozialen und kulturellen Gewebes, ihrer Bräuche und Traditionen und der Übereinstimmung dieser Initiative mit den internationalen Normen und Standards im Bereich der Autonomie und der internationalen Legalität.Sie haben ebenfalls die favorable Aufnahme begrüßt, die auf der internationalen Ebene dieser mutigen Initiative reserviert wurde, als konstruktive Plattform für verantwortliche Verhandlungen mit dem Ziel, zu einer definitiven politischen Konsenslösung zu gelangen, einer Lösung, die die Bevölkerung dieser Provinzen die Fähigkeit garantieren wird, frei und demokratisch ihre Angelegenheiten zu verwalten und die geeignet ist, dem Menschendrama, worunter die in den Lagern von Tindouf festgehaltenen Marokkaner leiden, ein Ende zu setzen, sowie die historische Versöhnung unter den Söhnen dieser dem Herzen Marokkos so nahen Region, einheitlich, friedlich und demokratisch, zu begünstigen.Sie haben ebenfalls ihren Willen unterstrichen, ihre Bemühungen fort anstellen zu wollen, um diese Initiative sowie ihre demokratische und geostrategische Tragweite bekannt zu machen und um ihre Brüder, Kusins und andere Mitglieder ihrer Familien, seien sie in Tindouf festgehalten oder seien sie außerhalb des Vaterlandes wohnhaft, zu überzeugen, diese Gelegenheit, die diese einheitliche und konstruktive Initiative eröffnet, wahrzunehmen, um sich der Entwicklung und der Demokratie anzuschließen. Sie sind ihrer Verantwortung bewusst, und die darin besteht, die großen in den Sudprovinzen des Königreichs initiierten Baustellen vorrücken zu lassen und die Marokkanität der Sahara bei den unterschiedlichen regionalen und internationalen Instanzen zu verteidigen.Am Versammlungsende, der Präsident des Rates hat, in seinem Namen und im Namen aller Komponente des Rates, ihre konstante Mobilisierung unter der aufgeklärten Führung von Amir Al-Mouminine, seiner Majestät König Mohammed VI, möge Gott ihn unterstützen, in den Provinzen der marokkanischen Sahara, erneuert, in dem es darauf ankommt, die ehrlichen Energien der Bürger und der Bürgrinnen, von dem heiligen und ewigen Treuepflicht gegenüber dem glorreichen Thron der Alaouiten animiert, zu galvanisieren und mehr und mehr sich einstimmig und unveränderlich an der territorialen Integrität des Königreichs sowie an seiner Souveränität auf all seine Territorien festzuhalten.Es handelt sich dabei darum, auf der äußeren Ebene, die Bemühungen zu multiplizieren und zu intensivieren, um eine verstärkte internationale Unterstützung zugunsten dieses konstruktiven Vorschlags, dessen Ziel die Konsolidierung der Einheit, der Entwicklung und der Demokratie ist, zu gewährleisten.An diesem Treffen haben teilgenommen, die Herren Driss Jettou, Premierminister, Mohammed Moatassim, Berater seiner Majestät König Mohammed VI und Chakib Benmoussa, Innenminister.

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mercredi 8 octobre 2008

Interview des Präsidenten mit Radio Tanger nach Beendigung der 1. Session des Rates

Anbei der Volletxt des Interviews des Präsidenten mit Radio Tanger nach Beendigung der 1. Session des Rates:

Einführung des Moderators: Willkommen meine Damen und Herren zu diesem speziellen Treffen Der rezente königliche historische Besuch in den Sudprovinzen wurde durch die Ankündigung seiner Majestät des Königs Mohammed VI in seiner Rede vom letzten 25. März mit der Ernennung der neuen Mitglieder des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten gekrönt. Dank dieser Rede ist der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten eine Vorschlgkraft für die Verteidigung der territorialen Integrität des Königreichs und für die Entwicklung der Sudprovinzen geworden. Seine Majestät der König hat in seiner Rede auf die Notwendigkeit bestanden, die erforderliche Dynamik seiner neuen Zusammensetzung aufzudrücken. Er hat ihm auch Prärogativen zugewiesen, um an der Seite der öffentlichen Kräfte seinen Beitrag an der Verteidigung der Marokkanität der Sahara zu leisten.Seine Majestät der König hat an die Spitze des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten Herrn Khalihenna Ould Errachid ernannt. Er ist unser Gast in diesem Treffen, um den Höhern die Aufgaben, womit er kraft des königlichen Dahirs beauftragt wurde, näher zu bringen und um Aufschluss über die ersten Ergebnisse der Session des Rates am laufenden 4., 5. und 6. April in Rabat zu geben.

Willkommen Herrn Khalihenna Ould ErrachidKhalihenna Ould Errachid: danke

Frg. der rezente königliche Besuch in den Sudprovinzen, die mit der Ankündigung der Ernennung des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten und der Zusammensetzung seiner neuen Mitglieder gekrönt wurde, stellt zweifelsohne einen Wendepunkt in der Geschichte der Region und für unsere nationale Frage. Womit wird der Rat beauftragt und welche Prärogativen hat das königliche Dahir für diesen Rat festgelegt?Khalihenna Ould Errachid: in der Tat, die königliche Entscheidung seiner Majestät des Königs Mohammed VI am letzten 25. März in Laâyoune war eine historische Entscheidung, hat das Blatt der Vergangenheit umgedreht und hat eine neue Seite eröffnet, um dieses Problem definitiv beizulegen. Dies ist ein historischer Schritt nicht nur für die Region der Sahara, sondern auch für die Geschichte des Königreichs Marokko, wo es kein ähnliches Projekt angekündigt wurde, d.h. die Gewährung eines Teiles des Königreichs eine Autonomie, damit seine Bewohner in die Lage versetzt wzerden können, ihre politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Angelegenheiten im Rahmen der nationalen Einheit und der marokkanischen Souveränität zu verwalten. Das Ziel seiner Majestät des Königs für diesen Rat steht klar im königlichen Gründungsdahir und besteht darin, seine Majestät den König dazu zu verhelfen, die nationale Einheit des Königreichs Marokko zu wahren und Interesse der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung dieser Provinzen zu schenken. Das königliche Dahir hat daneben die Prärogativen des Rates und seinen Freiraum festgelegt, um seine Majestät den König in der Lösung unserer nationalen Frage zu unterstützen, handelt es sich dies auf der inneren Ebene oder handelt es sich dies auf der äusseren Ebene. In diesem Rahmen ist der Rat in seiner ersten Session am 4., 5. und 6. April zusammengekommen und hat die Tagesordnung studiert, die die Innenordnung des Rates und die Erwählung der neun Vizepräsidenten des Rates beinhaltet. Diese Session verlief sich Gott sei dank in guten nationalen Umständen und die Mitglieder haben alle Punkte der Tagesordnung in einer demokratischen, transparenten und allgemeinversöhnlichen Stimmung diskutiert. Daraus ergab die Annahme des Projekts der Innenordnung und die Erwählung der neun Vizepräsidenten in demokratischer Weise, was dem Rat die erforderliche Glaubwürdigkeit und das erforderliche Vertrauen für Alle, zunächst für seine Mitglieder und zweitens für seine Bewohner, verliehen hat.

Frg.: am letzten Donnerstag gingen in Rabat die Arbeiten der 1. Session des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten zu Ende, der 140 Mitglieder umfasst, die an dieser Session teilgenommen haben, um die Tagesordnung zu studieren, die die Diskussion der Innenordnung und die Erwählung der neun Vizepräsidenten des Rates beinhaltet. Diese Vizepräsidenten sind nämlich: Khaddad El Moussaoui, Abba Abdelaziz, Omar Bouida, Ali Salem Chekkaf, Kelthoum El Khayat, Hassan Darham, Ila Othman, Abrika Zerouali und Cherif Hasna. Wie verlief die Erwählung der neun Vizepräsidenten des Rates? Khalihenna Ould Errachid: es handelt sich in der Tat um eine freie und geheimliche Erwählung. Daraus ergab ein Gleichgewicht, das zeigt, inwie weit sie darauf bestehen, dieses Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Das entspricht der Natur der Gesellschaft. Dieses Gleichgewicht fand Anwendung in der demokratischen Operation und in der demokratischen Praxis. Die freie geheimliche Stimme, die einen wahrhaftigen Willen zum Ausdruck bringt. Ihre Übereinstimmung mit dem Stammgleichgewicht widerspiegelt die Reife und die Verantwortung der Mitglieder des Rates, die diese neun Vizepräsidenten erwählt haben.

Frg. in einer Erklärung dem nationalen Radio nach Beendigung der 1. Session des Rates am letzten Donnerstag sprachen Sie Herr Khalihenna Ould Errachid über die Notwendigkeit der Überwindung der familiären Auseiandersetzungen zwischen den Sahraouis. Wie werden Sie vorgehen, um die Versöhnung zwischen den Söhnen der Sahara über den königlichen Konsultativrat für Saharaangelegenheiten in Ihrer bevorstehenden Arbeitsstrategie zu bewerkstelligen?Khalihenna Ould Errachid: Ich habe in der Tat behauptet, dass das Saharaproblem das Ergebnis der Auseiandersetzung zwischen der Administration und dem Bürger Sahraoui ist. Diese Auseinandersetzung hat negative Auswirkungen gehabt. Einige auf Grund dieser Auseinandersetzung erheben Anspruch auf den Separatismus und Andere gerieten in Konflikt mit dem Vaterland, während die Letzten sich isolierten.Die königliche Initiative dreht diese negative Seite um und impliziert, dass der König Mohammed VI danach strebt, ein demokratisches und modernes Marokko aufzubauen, ein Marokko, das all seinen Parteien und Komponenten seine Rechte garantiert. Da nun die Auseiandersetzungen der Vergangenheit zu Ende gegangen sind, ist die Autonomie in der Lage, den Sahraouis zu ermöglichen, ihre politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Angelegenheiten zu verwalten. Es handelt sich um eine Alternative für den Separatismus, um eine endgültige Alternative und um ein historsiches Ende aller Auseinandersetzungen der Vergangenheit, das eine neue Seite für die Allgemeinversöhnung eröffnet, für die Versöhnung der Sahraouis unter ihnen und für die Versöhnung der Sahraouis und der marokkanischen Administration unter der Führung seiner Majestät des Königs Mohammed VI mit Unterstüztung des marokkanischen Volkes.Im Rahmen dieses Schrittes arbeiten wir und diesen Schritt werden wir allen Sahraouis erläutern, seien sie in den Lagern von Tindouf, in Mauretanien oder im Ausland. Was, worauf sie Anspruch geschichtlich erhoben, geht jetzt über den königlichen Willen in Erfüllung. Wir müssen diesen königlichen Willen in die Tat umsetzen im Interesse Aller, damit sie nicht als ausgeschlossen fühlen, damit sie verstehen, dass sie das Hauptziel der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sind und dass alle Sahraouis im Mittelpunkt dieser Politik stehen. Sie sind die jenigen, die daran aktiv an ihrer Realisation teilnehmen werden. Sie werden ein Bestandteil des Königreichs Marokko und eine Hauptsäule freiwillig werden. Alle Hindernisse der Vergangenheit sind überwunden werden und das neue Marokko, das seine Majestät aufbauen möchte, und dies in allen Bereichen, nicht nur was die Saharafrage anbetrifft, im wirtschaftlichen, politischen und sozialen Bereich, im Bereich der Faruenrechte und der Jugendrechte, ist das moderne marokko, das die Marokkaner über solide Bande mit einander verbunden werden lassen. Wir werden in diesem Rahmen arbeiten, um das Ziel zu erreichen, das seine Majestät der König vorgezeichnet hat.Alle Sahraouis und das Land im Allgemeinen werden aus dieser Politik Profit schlagen. Die Versöhnung ist ein königlicher Willen, um das Blatt der Vergangenheit umzudrehen und um eine neue Seite als Ausdruck und als Muster für das neue Marokkos abzufassen. Die Sahraouis sind betroffen von dieser Frage mehr denn je. Ich bin davon überzeugt und bin optimistisch, dass sie zweifelsohne diese Frage unterstützen werden. Es gibt keinen Sahraoui, der behaupten kann, dass seine Eltern beziehungsweise seine Vorfahren separatistisch waren oder dass es eine Zeltabbrechung mit dem Königreich gab. Sie haben immer dazu aufgerufen, eine Stelle innerhalb des Königreichs zu erhalten, eine garantierte politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Stelle. Dies hat seine Majestät der König Mohammed VI erreicht und mit diesem hat er uns beauftragt, an seiner Seite zu realisieren.

Frg. Dem königlichen Konsultativrat für Saharaangelegenheiten wurden umfassende Prärogativen zugewiesen, um diese Aufgaben zu erfüllen. Es handelt sich um eine konsultative Eigenschaft, um seine Stellungsnahme bezüglich der grossen Fragen, worüber er seine Majestät den König konsultiert, zu äussern und die ihm zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen. Daneben ist er eine Vorschalgkraft, um die Lage der Jugend und der Frau zu verbessern, um das, wonach sie streben, zum Ausdruck zu bringen, über die Förderung der Bildung, der Ausbildung und der Beschäftigung und über die Verfestigung der regionalen und nationalen Solidarität und der Menschenrechte im Rahmen des Gesetzes und im Rahmen des Schutzes der kulturellen Besonderheiten der Region und der nationalen Integrität unserer marokkanischen Sahara. Auf der Ebene der Pressestrategie, Herrn Khalihenna Ould Errachid, wie steht es mit der Zukunftsvision Ihrer Arbeit sowohl auf der nationalen als auch auf der internationalen Ebene?Khalihenna Ould Errachid: wir werden eine innere und äussere Pressestrategie in Angriff nehmen, um unser recht und unsere Frage geltend zu machen. Diese Strategie wird sich auf die Berufsmässigkeit und auf die Glaubwürdigkeit stützen, nicht nur für die Sahraouis im Inland und im Ausland, sondern auch auch für die anderen Länder, die von dieser Angelegenheit betroffen sind. Wir werden ihnen als echte Sahraouis, die Anspruch auf legitime Rechte erheben, erläutern, dass diese Lösung und dieses königliche Projekt die beste Lösung für alle Sahraouis, für das Königreich ist, das einen neuen dezentralisierten modernen Staat nach europäischem Muster aufbauen möchte, und für den arabischen Maghreb, der Frieden und Stabilität nötig hat, um seine Zukunfstbasen anzulegen und der eine gemeinsame Vergangenheit, eine gemeinsame Gegenwart und eine gemeinsame Zukunft hat. Wir hegen die Hoffnung, dass dieser Konflikt im Interesse der Völker dieser Region des afrikanischen Kontinents beigelegt werden wird.

Der Moderator: in Ihrem Namen, meine Damen und Herren, bedanken wir uns beim Herrn Ould Errachid, Präsidenten des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, und bedanken uns bei Ihnen dafür, diesem Interview nachgefolgt zu sein und geben Ihnen demnächst Stelldichein. Das waren Mohamed Saber und Houcine Khebachi

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mardi 30 septembre 2008

Die EU soll eine Ermittlung über die schwerfälligen Verstoßungen gegen die Menschenrechte durch ...


Die europäische Union soll eine Ermittlung über die schwerfälligen Verstoßungen gegen die Menschenrechte durch Polisario in den Lagern von Tindouf durchführen, hat Frau Delphine Bourgeois, Schöffin für europäische Angelegenheiten in Brüssel, erklärt.

Frau Bourgeois, auch Präsidentin der Stiftung "Med Eurocap", einer Organisation, die sich für die Förderung des Friedens und der Gerechtigkeit einsetzt, hat in einer Erklärung am Donnerstag der Presse versichert, dass es „unzulässig ist, dass solche Verstoßungen in der Nähe Europas verübt werden".

Sie hat den Akzent auf die Wichtigkeit gelegt, eine tiefe Ermittlung zu eröffnen, in der Absicht, ein internationales Strafgericht vor Ort zu etablieren, damit Gerechtigkeit widerfahren werden kann und damit „die Urheber dieser Verstoßungen entlarvt werden, die von der Straflosigkeit profitieren".

Die belgische Verantwortliche hat sich als „skandalisiert“ und „schockiert“ durch die Bezeugungen der Opfer dieser Verstoßungen gegen die Menschenrechte erklärt, die sie in ihren differenten Missionen in der Region eingeholt hat, daran erinnernd, dass diese Bezeugungen und diese Beweise den Gegenstand eines Berichts und einer Bittschrift sind, und dies um eine internationale Ermittlung zu eröffnen, die dem Generalsekretär der vereinten Nationen, Herrn Ban Ki-Moon, unterbreitet werden werden.

„Es handelt sich darum, die internationale und europäische öffentliche Meinung sowie die Zivilgesellschaft in allen Foren zu mobilisieren, damit solche Akten, die im Widerspruch mit der internationalen Legalität und mit den Menschenrechten stehen, ans Tageslicht kommen können“, hat sie darauf bestanden.

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vendredi 29 août 2008

Der Generalsekretär der UNO begrüßt die vom Herrn Peter Van Walsum geleistete Arbeit


Der Generalsekretär der Organisation der vereinten Nationen, Herr Ban Ki-moon „begrüßt die von seinem persönlichen Gesandten Herrn Peter Van Walsum geleistete Arbeit“, dessen Mandat zu Ende gegangen ist, gibt am Donnerstag die stellvertretende Sprecherin, Marie Okabe, an.

„Während der letzten drei Jahren, Herr Van Walsum hat mit den Parteien, den Nachbarländern und mit den sonstigen Partnern gearbeitet, in der Absicht, vier Runden der Verhandlungen einzuberufen“, hat Herr Ban Ki-moon in einem Kommunique angegeben, wo er präzisiert, dass ein neuer Gesandter für die Sahara „demnächst“ angekündigt werden wird.

Der Generalsekretär der Organisation der vereinten Nationen „bleibt engagiert, seine guten Dienste den Parteien gegenüber zu leisten, zu dem Moment, wo sie sich darauf vorbereiten, eine 5. Runde der Verhandlungen in diesem Herbst abzuhalten“, hat sie darüber hinaus angegeben.

Frau Okabe hat fortgefahren, dass Herr Ban Ki-moon „felsenfest davon überzeugt ist, dass es erforderlich ist, den Prozess der Verhandlungen lebensfähig zu machen, um zu einer friedlichen Lösung“ für die Saharafrage „ zu gelangen“.

In seiner letzten Resolution über die Saharafrage, der Sicherheitsrat der Organisation der vereinten Nationen hat unterstrichen, dass es „unentbehrlich ist, dass die Parteien den Beweis der Realismus und des Kompromisses erbringen, um die Dynamik des Prozesses der Verhandlungen aufrechtzuerhalten".

Der Rat hatte die Parteien dazu aufgefordert, „weiter den Beweis des politischen Willens zu erbringen und in einer Atmosphäre zu arbeiten, die für den Dialog geeignet ist, um inhaltsvolle Verhandlungen zu engagieren".

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lundi 25 août 2008

Der Chef der sudanesischen Partei Al-Oumma begrüßt die marokkanische Autonomieinitiative


Der Chef der sudanesischen Partei Al-Oumma, Herr Sadek al-Mahdi, hat die marokkanische Autonomieinitiative zur Verhandlung eines Autonomiestatuts in der Sahararegion begrüßt.

Diese Initiative weist auf die Entschlossenheit des Königreichs hin, eine definitive Lösung für die Saharafrage finden und die Divergenzen überwinden zu wollen, hat Herr Sadek al-Mahdi unterstrichen.

Im Laufe einer Unterredung, am Dienstag in Oum Derman, mit dem Botschafter Marokkos in Khartoum, Herrn Mohamed Maa Al Ainine, der ihm den marokkanischen Vorschlag präsentiert hat, der Chef der sudanesischen Partei Al-Oumma hat beachtet, dass diese Initiative „einen kühnen Schritt“ und „eine zivilisierte Haltung“ konstituiert, und dass sie „Halt und Unterstützung“ verdient.

Er hat überdies die Rolle seiner Majestät König Mohammed VI auf der nationalen und internationalen Ebene sowie die Realisationen, die Marokko unter der Herrschaft des Souveräns erfährt, lobgepriesen.

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lundi 18 août 2008

Die Lager von Tindouf sind „ein Sanktuarium der Rechtswidrigkeit“ einer malischen Zeitung nach


Die Lager von Tindouf in Algerien sind ein „Sanktuarium der Rechtswidrigkeit und der Verneinung der Humanität“, wo „Praktiken weiter wüten, die auf traurige Weise der berühmten Epoche des Sklavenhandels Wert sind“, versichert die malische Zeitung „L’Aube“.

Den Bericht 2007 der vereinten Staaten über die Sklaverei kommentierend, die malische Zeitung versichert, dass „Polisario“, innerhalb der Lager, die sich im algerischen Territorium befinden, sich mit den schlimmsten Erpressungen befasst, auf Kosten der Würde“ der Bevölkerung.

„Die Bewegung des Separatismus verhöhnt weiter die Rechte Tausender von Kindern, in dem sie systematisch nach Kuba deportiert, und sie als Zwangmittel gegen ihre Eltern in den Lagern von Lahmada benutzt werden“, unterstreicht sie.

Auf die Sklavereipraktiken der Separatisten zurückkommend, die Zeitung zitiert die rezenten öffentlich gewordenen Erklärungen der zweien australischen Journalisten, nämlich Daniel Fallshaw und Violeta Ayala, bezüglich „der Fortdauer dieser Praktiken in den Schandelagern“.

„Die zweien Reporters haben während ihrem Aufenthalt im letzten Mai in Tindouf die Existenz von Spaltungen zwischen den unfreien Schwarzen und den weißen Herren feststellen können“, unterstreicht sie und erinnert daran, dass die zweien Journalisten selbst von der Polisario sequestriert wurden, „um sie darin zu verhindern, Licht auf die Realität der Sklaverei in Tindouf zu werfen“.

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